DAS ÖKOLOGISCHE FIRMENGEBÄUDE

UNSER ENERGIEKONZEPT: ENERGIEGEWINNUNG OHNE FOSSILE BRENNSTOFFE, NIEDRIGER PRIMÄRENERGIE- BEDARF UND WÄREMERÜCKGEWINNUNG DURCH DIE ABLUFT UND ABWÄRME UNSERE GERÄTE.

Unsere Anforderungen an das Energiekonzept waren zum einem eine Energiegewinnung ohne fossile Brennstoffe und somit CO2 neutral, sowie generell einen möglichst niedrigen Primärenergiebedarf zu erreichen und ungenutzte Energie, welche aus der Abluft und Abwärme von betriebsinternen Maschinen und Geräten entsteht, zur Wärmegewinnung innerhalb des Gebäudes so weit als möglich heranzuziehen.

Um den Primärenergiebedarf so gering als möglich zu halten wurde das Gebäude wie folgt konzipiert:

  • unverbaubare Alleinlage an Südhang mit ganztäglicher Sonneneinstrahlung
  • Massivholzbauweise mit Holzfaserdämmung (Der durchgeführte blower-door Test bestätigt die Dichtigkeit des Hauses im Passivhausbereich). Weitere Infos zur Bauweise unter http://www.holzbau-lindmeier.de/
  • helle, lichtdurchlässige Fassade
  • Durch die Anordnung der zweiten Gebäudefassade aus Lärchenlattung sollen die im Winter fast waagerecht eintreffenden Sonnenstrahlen durch eine tiefstehende Sonne maximal genutzt werden. Im Sommer bei steil stehender Sonne verschattet die Fassade und kühlt das Hauptgebäude von außen.
  • Wärmeerzeugung durch eine 33kW Luft-Wasser Wärmepumpe Modell IDM-Terra » http://www.idm-energie.at/de/waermepumpe-terra-cl.html
  • Wärmerückgewinnung der gereinigten Abluft aus Absauganlagen und Öfen durch einen Wolf Plattenwärmetauscher (Luftdurchsatz 2.500 m³/h) » http://www.wolf-geisenfeld.de/wolf-geisenfeld.de/index.php?StoryID=180
  • Fußbodenheizung für geringe Vorlauftemperaturen im gesamten Gebäude

Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Primärenergiebedarf von 210 KWh/m² für gewerbliche Gebäude wurde von uns rechnerisch auf 61 KWh/m² im Jahr festgelegt. Der erreichte Primärenergiebedarf, beträgt allerdings nur 32 KWh/m² im Jahr. Der errechnete Wert konnte somit von uns in der Praxis um fast die Hälfte gesenkt werden und beträgt nur 1/7 der Vorgabe des Gesetzgebers. .

Zugrundegelegt wurde dabei das Betriebsjahr 2008/2009, in welchem über eine längere Periode sogar Temperaturen unter -15°C aufgetreten sind.

Optoteck augenoptik & feinwerktechnik . 2009 | Stand: 01/2014